Kursformate


Tanzen: Rhythmische Bewegungen zur Musik unter Berücksichtigung verschiedener Ebenen, Richtungen und Achsen, die sprichwörtlich alle Körperteile von Kopf bis Fuß einbeziehen. Tanz kann als Kunst sowie als Sportart angesehen werden, je nach gewählter Art. Was allerdings immer zutreffend ist, ist Tanz als Form sozialer Interaktion und Ausdruck der Gefühle zu bezeichnen, was als Therapieform genutzt werden kann. Je nach Geschmack werden vielseitige Musik- und Tanzstile in einer Unterrichtsstunde aufgegriffen:

 

  • Hip Hop/Video-Clip: Eine Kombination aus vielen „hippen“ Stilen, wie z.B. Popping, Locking, Krumping, Vogueing und anderen. Ein bestimmtes durch die Musik übermitteltes Gefühl wird in impulsartige und flotte Bewegungen umgesetzt. Zusätzlich werden die Teilnehmer von Hip Hop Kursen motiviert, sich ihren individuellen Interpretationen der Musik hinzugeben und Freestyle zu tanzen. Im Video-Clip Dancing werden speziell Choreographien zu Chart-Hits wie z.B. von Luis Fonsi, Ed Sheeran, Nicky Minaj, Rihanna und Robin Schulz unterrichtet. Das Motto lautet: Genieße das besondere Gefühl, mit einem Star (zumindest mit der Musik dieses Stars) im Scheinwerferlicht auf der Bühne zu stehen.
  • Jazz/Modern: Jazz Dance beinhaltet Elemente aus afrikanischen, europäischen und amerikanischen Tanzstilen. Merkmale dieser Tanzrichtung sind Polyrhythmik und Polyzentrik, Multiplikation, Opposition und Parallelismus, sowie intuitive Spontaneität und Interaktion durch Improvisation. Die Grundlagen des heutigen Modern Dance sind Prinzipien der Atmung, der Schwerkraft und des Gleichgewichtssinns. Durch die Verbindung von Elementen des Ausdruckstanzes, Modern Dance und Jazz Dance ergeben sich sehr freie und vielfältige Möglichkeiten.
  • Latin: Latin Dance ist ein Sammelbegriff für Gesellschaftstänze (und auch Turniertänze) wie z.B. Samba, Cha-Cha-Cha oder Rumba. Bekannt sind diese Stile generell als Paartänze, allerdings sind sie (leicht angepasst) auch für Einzelpersonen tanzbar. Latin Dance wird von mitreißenden Rhythmen aus Südamerika geprägt. Weitere Charakteristika sind schnelle Drehungen sowie der häufige Wechsel zwischen treibenden und ruhigen Bewegungsphasen sowohl zeitlich als auch von verschiedenen Teilen des Körpers (Separation).
  • Fusion: viele Tanzstile können kombiniert werden, je nach Geschmack der Teilnehmer. So entstehen Kursformate, wie z.B. Latin Jazz, JFH (Jazz Funk HipHop), Modern/Comtemporary, u.v.m.

Barre Workout: Ein Workout, das sich an Figuren und Bewegungen des klassischen Balletts orientiert. Es werden Elemente aus Yoga und Pilates an der Ballettstange kombiniert. Nicht nur wird die Muskulatur ganzheitlich trainiert, auch der Rücken und die Körperhaltung profitieren von der aufrechten Tanzhaltung und der Stoffwechsel wird angeregt.

 

Dance Conditioning: Hier werden Tänzer fit für die Bühne gemacht. Im Prinzip ein Workout für die Muskulatur und Beweglichkeit,  allerdings tänzerisch mit Elementen aus Ballett, Jazz und Modern Dance umgesetzt. Die Kraft- und Dehnübungen werden sowohl im Stehen, als auch auf der Matte am Boden ausgeführt und sind auf mitreißende Musik abgestimmt.


Zumba Fitness: Das latein-amerikanisch inspirierte Fitnessprogramm ist seit Jahren ein Trend, der aus Fitnessstudios nicht mehr wegzudenken ist. In diesem Tanz-Fitness-Workout werden Tanzstile, wie z.B. Merengue, Reggaeton, Salsa, Cumbia und Bachata von lateinamerikanischer und internationaler Musik begleitet. In diesem dynamischen, begeisternden und effektiven Workout sind schnelle und langsame Rhythmen auf der Basis von Aerobic kombiniert, um eine einzigartige Balance von Muskelaufbau und Definition sowie eine Konditionsverbesserung zu erreichen. Die Musik ist laut, die Stimmung ist ausgelassen und der Spaß garantiert.

 

Bei allen Spezialformen von Zumba bleiben die latein-amerikanische Musik und der Spaßfaktor erhalten, allerdings sind die Formate auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet:

 

  • Zumba Step: Das intensive Herz-Kreislauftraining kombiniert einfache Schrittkombinationen aus Zumba und Step-Aerobic und garantiert jede Menge Spaß. Hierbei wird primär die Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert.
  • Zumba Toning: Dieses muskelformende Kursformat integriert leichte Gewichte (Kurzhanteln) um die Tiefenmuskulatur anzuzielen und eine bessere Körperhaltung sowie besseres Körpergefühl zu trainieren. Ziel dieser Unterrichtsform ist es, die Muskelkraft und-ausdauer zu erweitern.
  • Zumba Gold: Hier werden die Übungen auf niedrigerer Intensitätsstufe ausgeführt und sind somit angepasst für alle, die im Zumba Fitnesskurs durch körperliche Einschränkungen nicht mitkommen. Dies betrifft z.B. Senioren, Verletzte, Schwangere oder Anfänger. Durch leisere Musik und langsamere Bewegungen wird der Spaßfaktor nicht genommen. Im Gegenteil, alle Teilnehmer kommen gut mit und haben durch schnell erlangten Erfolg einen Mordsspaß. Auf Anfrage kann dieses Programm angepasst werden, damit es auch im Sitzen durchführbar ist.
  • Zumba Gold-Toning: Hier findet eine Kombination aus Zumba Toning und Zumba Gold statt. Die Muskulatur und Körperhaltung werden in einer weniger intensiv aufgebauten Stunde gezielt trainiert.
  • Aqua Zumba: Eine belebende und gelenkschonende Spritzpartie im Wasser. Aus der Kombination von mitreißenden Zumba-Choreographien und Übungen der klassischen Wassergymnastik entsteht ein spritziges, herausforderndes Programm, das die Ausdauer trainiert, die Figur formt und unglaublich viel Spaß macht. Vor allem körperlich eingeschränkte Menschen können im Wasser ihre Leichtigkeit finden; sowohl physisch als auch mental.